Die Zukunft des Ostseeküstenradwegs

Die Zukunft des Ostseeküstenradwegs war ein großes Thema bei meinem Besuch Anfang März bei Bürgermeisterin Nicole Kohlert und Tourismuschef Raymond Kiesbye in Kellenhusen.

Bild: © Thomas Garken

Durch die Entwidmung des Regionaldeichs zwischen Kellenhusen und Dahme droht eines der attraktivsten Teilstücke wegzufallen. Ich bin Regina Poersch, der tourismuspolitischen Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion sehr dankbar, dass sie auf meine Anregung eine Kleine Anfrage an die Landesregierung gestellt hat, um offene Punkte zu klären.
Jetzt gibt es eine Antwort, die leider ernüchternd ist. Das Land sieht keine Fördermöglichkeiten für den Erhalt des Radwegs am derzeitigen Ort. Ich bedaure das sehr. Schleswig-Holstein hat sich zum Ziel gesetzt, unter die Top-3 beim Radtourismus zu kommen. Dafür braucht es in erster Linie attraktive Radwege mit Alleinstellungsmerkmalen.
Der Ostseeküstenradweg hat eine überregionale Bedeutung. Das Teilstück zwischen Kellenhusen und Dahme ist ohne jeden Zweifel einer der schönsten Abschnitte. Der Erhalt dieses Teilstücks wäre darum nach wie vor ein extrem wichtiges Zeichen für attraktiven Radtourismus!
Die Kleine Anfrage findet sich hier im Landtagsinformationssystem (PDF).